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Krebsliga GraubündenSpenden / LegateSpendenprojekt SwissalpineSpenden / Legate

Spendenprojekt Swissalpine

Finisher Thomas Waller am K23 des Swissalpine Davos 2021

Der Weg ist das Ziel und den hat Thomas mit Bravour gemeistert. Er ist die 23.6 km von Klosters nach Davos in stolzen 2:34.53,5 gelaufen und belegt mit diesem Ergebnis in seiner Alters-Kategorie Platz 31 sowie gesamthaft den Rang 147 von 403 Finishern, Respekt & Gratulation.

Thomas, wie hast Du den Lauf erlebt und wie geht es Dir jetzt?

Der K23 war für mich ein Erlebnis, ja ein solcher Trail-Run in dieser wunderschönen Bergwelt, ist ein Genuss. Der Lauf war ähnlich dem Spendenverlauf, erst ging es steil bergauf, dann verlief es ruhig, aber am Ende hat es nochmals angezogen. Die Temperaturen waren hoch, denn der Start war für meine Verhältnisse mit 09.40 Uhr eher spät, aber ich bin sehr zufrieden und es geht mir gut, die Beine mögen wieder.

Unmittelbar nach dem Zieleinlauf hast Du gesagt, Du könntest «direkt wieder los». Es war und ist spürbar, dass es Dir Spass gemacht hat und Du rundum zufrieden bist. Stimmt dieser Eindruck?

Ich habe den Lauf trotz der Hitze sehr genossen und mich natürlich riesig über die Unterstützung vor, während und auch nach dem Anlass gefreut. Es war sehr spannend und toll, mitzuverfolgen, wer mir alles Motivations-Stupser in Form eines Spendenbeitrags gegeben hat. Auch die Wahl des Spendenziels Krebsliga Graubünden, als eine der kantonalen/regionalen Krebsligen, die unmittelbar vor Ort Krebsbetroffenen Beratung & Unterstützung anbieten, hat zum Gelingen beigetragen.

Was würdest Du Dir für einen nächsten Event, egal ob Swissalpine oder andere Lauf-Veranstaltungen, wünschen?

Der diesjährige Swissalpine als Beispiel hätte mehr Teilnehmende und vor allen Dingen Zuschauende im Zielraum verdient. Jedoch waren Zuschauende im Start-/Zielgelände nicht zugelassen, mit einem Schutzkonzept wäre dies auch in der aktuellen Situation mit COVID19 umsetzbar gewesen. Es ist so schon eine besondere Stimmung und die wird durch Publikumsnähe natürlich nochmal gesteigert. Unterwegs immer mal wieder und je näher ich dem Ziel gekommen bin, waren schon Menschen an der Strecke, gerade auf den letzten Metern in Davos, aber es ist auch für Betreuende und Familie ein toller Moment, wenn sie den Zieleinlauf 1:1 und hautnah miterleben können.

Das Spendenfenster ist inzwischen geschlossen und auch dieses Endergebnis liegt vor. Du hast insgesamt 4252 Franken sozusagen erlaufen, was sagst Du dazu?

Das ist der Hammer, ich hätte nie gedacht, dass so ein grosser Betrag zusammenkommt. Ich habe vor einigen Jahren schon einmal etwas Ähnliches für eine andere Organisation gemacht, aber mit diesem Total liege ich deutlich über dem damaligen Ergebnis. Was mir zeigt, dass Krebs nach wie vor ein Thema ist, welches die Leute berührt und solidarisiert.

Thomas, wir danken Dir ganz herzlich im Namen der Betroffenen, die wir mit Hilfe Deiner Spenden in ihren schwierigen Situationen unterstützen können. Es ist beeindruckend, mit wieviel Herzblut, Engagement und in Deinem Fall Trainings-Fleiss und Schweiss Solidarität gelebt wird. Nochmals ein grosses Merci und gute Erholung.

Interview vor dem Lauf

Thomas Waller läuft für die Krebsliga Graubünden

Thomas Waller in Conn (GR)

Am Samstag, 24. Juli 2021, nimmt Thomas Waller am hochalpinen Berglauf Swissalpine Davos teil und möchte die Strecke von Klosters nach Davos bewältigen (Streckenlänge: 23,4 km | Höhenmeter: +629 / -282 ).

Wer ist Thomas Waller, was macht er, was hat ihn dazu bewogen, warum für die Krebsliga Graubünden? Wir haben nachgefragt:


Thomas, erzähl uns doch bitte etwas über Dich, wer und wo bist Du, was machst Du beruflich und privat?

Wer: Ich bin eine vielseitig interessierte Person, bin gerne aktiv und engagiere mich für meine Familie und weitere mir wichtige Menschen in meinem Leben/Umfeld. Da in meinem familiären Umfeld und auch aus dem Freundeskreis einige Personen von Krebs betroffen sind, möchte ich meine Solidarität zu Betroffenen und Angehörigen zeigen. Ich darf gesund sein und will meine Unterstützung mit meinem Engagement zeigen.

Wo: Seit dem Jahr 2000 lebe ich zusammen mit meiner Frau im Berner Seeland, in der Nähe von Biel/Bienne, aktuell in Nidau. Alle unsere drei Kinder sind im Seeland geboren, zusammen haben wir schon viel Tolles erlebt und unternommen.

Beruflich arbeite ich seit Herbst 2013 bei der Krebsliga Schweiz, in Bern, als Application Manager und bin mitverantwortlich für eine Fallführungssoftware, welche 13 kantonale Krebsligen im Einsatz haben. Es ist für mich eine schöne Aufgabe, Kolleg*innen zu unterstützen bei der Arbeit mit und für Menschen.

Privat bin ich neben den sportlichen Aktivitäten (Joggen, Radfahren und Ganzjahresschwimmen) am liebsten mit der Familie und Freunden zusammen, gehe gerne in die Natur (wir wohnen direkt an einem Fluss und beobachten die hier ansässige Biberfamilie) und bin im Weiteren in einer Freikirche engagiert. Dort bin ich als ehrenamtlicher Seelsorger und in der Kinder- und Jugendarbeit der Neuapostolischen Kirche tätig.

Wir haben Dich bisher als engagierten Schwimmer wahrgenommen und oft in regionalen Gewässern gesehen. Wie bist Du zum Laufen über grössere bis grosse Distanzen gekommen?

Das Laufen habe ich schon lange für mich entdeckt, bereits in Zürich (dort bin ich aufgewachsen) ging ich bspw. auf die Finnenbahn oder in den Wald joggen. Seit ca. zwei Jahren habe ich mich dann an die Langdistanzen (mehr als 10 km) gewagt, das Erlebnis des Laufens (in den Runnersflow zu kommen) ist für mich ein Teil der Faszination. Letztes Jahr habe ich dann begonnen, die Halbmarathon-Distanz (21,1 km) zu laufen und im 2021 bin ich nun auch schon 30 km an einem Stück gerannt.

Was hat Dich motiviert, 2021 schon zum zweiten Mal am K23 des Swiss Alpine in Davos teilzunehmen und wie bereitest Du Dich darauf vor?

Im letzten Jahr, konnte ich nach dem Lockdown nur am swissalpine K23 im reallife teilnehmen, die anderen Läufe (z.B. Grand Prix von Bern, Bieler Lauftage) wurden auf Grund der Pandemie abgesagt oder fanden virtuell statt. Die K23-Strecke ist abwechslungsreich und das Laufen in der Natur ist ein zusätzliches Erlebnis. Vorbereiten tue ich mich zusammen mit einem Freund aus der Kirchgemeinde, der übrigens den K68 läuft am 24. Juli. Wir trainieren bis zu viermal in der Woche, mindestens die ‘langen’ Trainings am Samstag versuchen wir zusammen zu machen. Wichtig ist bei der Vorbereitung, dass wir die langen Trainings langsam machen – um die Ausdauer zu trainieren. Ganz nach dem Motto: «Wer schneller werden will, muss langsam gehen». So haben wir gemeinsam seit Januar 2021 schon 37-mal zusammen trainiert und dabei 620 km zurückgelegt. Im Juni kommt dann als «Highlight» ein Marathon um den Bielersee, begleitet von einem weiteren Mitglied aus der Kirche, der uns mit dem Rad begleitet.

Und was uns natürlich besonders interessiert und sehr freut, warum hast Du die Krebsliga Graubünden als Spendenziel ausgewählt?

Das ist eine gute ‘Frage’ und doch ist dann die Antwort ganz einfach …. ja, ich hätte viele andere Kantonalen Krebsligen «auswählen» können, doch da meine Frau in Chur aufgewachsen ist, wir regelmässig die Schwiegereltern in Chur besuchen, wir in meiner Kindheit regelmässig Sommerferien in Sedrun gemacht haben, mich der «grösste Kanton der Welt» fasziniert und begeistert und da der swissalpine in Graubünden stattfindet – was eigentlich dann den Ausschlag gegeben hat (nicht dass andere Krebsligen neidisch werden – insbesondere, da in den ersten drei Tagen bereits über 2'000 Franken gespendet wurden). Diese Gefahr ist zwar wohl klein, denn die Solidarität unter den Krebsligen zeigt sich ja auch darin, dass sowohl Kollege*innen aus Kantonalen Krebsligen wie auch der Krebsliga Schweiz und sogar ehemalige Mitarbeitende meine Aktion bereits unterstützen.