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Spendenprojekt Swissalpine

Thomas Waller läuft für die Krebsliga Graubünden

Thomas Waller in Conn (GR)

Am Samstag, 24. Juli 2021, nimmt Thomas Waller am hochalpinen Berglauf Swissalpine Davos teil und möchte die Strecke von Klosters nach Davos bewältigen (Streckenlänge: 23,4 km | Höhenmeter: +629 / -282 ).

Mit dieser Aktion möchte er Spenden für die Krebsliga Graubünden sammeln.

→ JETZT SPENDEN

Wir sagen herzlichen Dank an Thomas Waller für sein Engagement sowie allen Spenderinnen und Spendern für die Unterstützung. 


Wer ist Thomas Waller, was macht er, was hat ihn dazu bewogen, warum für die Krebsliga Graubünden? Wir haben nachgefragt:


Thomas, erzähl uns doch bitte etwas über Dich, wer und wo bist Du, was machst Du beruflich und privat?

Wer: Ich bin eine vielseitig interessierte Person, bin gerne aktiv und engagiere mich für meine Familie und weitere mir wichtige Menschen in meinem Leben/Umfeld. Da in meinem familiären Umfeld und auch aus dem Freundeskreis einige Personen von Krebs betroffen sind, möchte ich meine Solidarität zu Betroffenen und Angehörigen zeigen. Ich darf gesund sein und will meine Unterstützung mit meinem Engagement zeigen.

Wo: Seit dem Jahr 2000 lebe ich zusammen mit meiner Frau im Berner Seeland, in der Nähe von Biel/Bienne, aktuell in Nidau. Alle unsere drei Kinder sind im Seeland geboren, zusammen haben wir schon viel Tolles erlebt und unternommen.

Beruflich arbeite ich seit Herbst 2013 bei der Krebsliga Schweiz, in Bern, als Application Manager und bin mitverantwortlich für eine Fallführungssoftware, welche 13 kantonale Krebsligen im Einsatz haben. Es ist für mich eine schöne Aufgabe, Kolleg*innen zu unterstützen bei der Arbeit mit und für Menschen.

Privat bin ich neben den sportlichen Aktivitäten (Joggen, Radfahren und Ganzjahresschwimmen) am liebsten mit der Familie und Freunden zusammen, gehe gerne in die Natur (wir wohnen direkt an einem Fluss und beobachten die hier ansässige Biberfamilie) und bin im Weiteren in einer Freikirche engagiert. Dort bin ich als ehrenamtlicher Seelsorger und in der Kinder- und Jugendarbeit der Neuapostolischen Kirche tätig.

Wir haben Dich bisher als engagierten Schwimmer wahrgenommen und oft in regionalen Gewässern gesehen. Wie bist Du zum Laufen über grössere bis grosse Distanzen gekommen?

Das Laufen habe ich schon lange für mich entdeckt, bereits in Zürich (dort bin ich aufgewachsen) ging ich bspw. auf die Finnenbahn oder in den Wald joggen. Seit ca. zwei Jahren habe ich mich dann an die Langdistanzen (mehr als 10 km) gewagt, das Erlebnis des Laufens (in den Runnersflow zu kommen) ist für mich ein Teil der Faszination. Letztes Jahr habe ich dann begonnen, die Halbmarathon-Distanz (21,1 km) zu laufen und im 2021 bin ich nun auch schon 30 km an einem Stück gerannt.

Was hat Dich motiviert, 2021 schon zum zweiten Mal am K23 des Swiss Alpine in Davos teilzunehmen und wie bereitest Du Dich darauf vor?

Im letzten Jahr, konnte ich nach dem Lockdown nur am swissalpine K23 im reallife teilnehmen, die anderen Läufe (z.B. Grand Prix von Bern, Bieler Lauftage) wurden auf Grund der Pandemie abgesagt oder fanden virtuell statt. Die K23-Strecke ist abwechslungsreich und das Laufen in der Natur ist ein zusätzliches Erlebnis. Vorbereiten tue ich mich zusammen mit einem Freund aus der Kirchgemeinde, der übrigens den K68 läuft am 24. Juli. Wir trainieren bis zu viermal in der Woche, mindestens die ‘langen’ Trainings am Samstag versuchen wir zusammen zu machen. Wichtig ist bei der Vorbereitung, dass wir die langen Trainings langsam machen – um die Ausdauer zu trainieren. Ganz nach dem Motto: «Wer schneller werden will, muss langsam gehen». So haben wir gemeinsam seit Januar 2021 schon 37-mal zusammen trainiert und dabei 620 km zurückgelegt. Im Juni kommt dann als «Highlight» ein Marathon um den Bielersee, begleitet von einem weiteren Mitglied aus der Kirche, der uns mit dem Rad begleitet.

Und was uns natürlich besonders interessiert und sehr freut, warum hast Du die Krebsliga Graubünden als Spendenziel ausgewählt?

Das ist eine gute ‘Frage’ und doch ist dann die Antwort ganz einfach …. ja, ich hätte viele andere Kantonalen Krebsligen «auswählen» können, doch da meine Frau in Chur aufgewachsen ist, wir regelmässig die Schwiegereltern in Chur besuchen, wir in meiner Kindheit regelmässig Sommerferien in Sedrun gemacht haben, mich der «grösste Kanton der Welt» fasziniert und begeistert und da der swissalpine in Graubünden stattfindet – was eigentlich dann den Ausschlag gegeben hat (nicht dass andere Krebsligen neidisch werden – insbesondere, da in den ersten drei Tagen bereits über 2'000 Franken gespendet wurden). Diese Gefahr ist zwar wohl klein, denn die Solidarität unter den Krebsligen zeigt sich ja auch darin, dass sowohl Kollege*innen aus Kantonalen Krebsligen wie auch der Krebsliga Schweiz und sogar ehemalige Mitarbeitende meine Aktion bereits unterstützen.