krebsliga_aargaukrebsliga_baselkrebsliga_bernkrebsliga_bern_dekrebsliga_bern_frkrebsliga_freiburgkrebsliga_freiburg_dekrebsliga_freiburg_frkrebsliga_genfkrebsliga_glaruskrebsliga_graubuendenkrebsliga_jurakrebsliga_liechtensteinkrebsliga_neuenburgkrebsliga_ostschweizkrebsliga_schaffhausenkrebsliga_schweiz_dekrebsliga_schweiz_fr_einzeiligkrebsliga_schweiz_frkrebsliga_schweiz_itkrebsliga_solothurnkrebsliga_stgallen_appenzellkrebsliga_tessinkrebsliga_thurgaukrebsliga_waadtkrebsliga_wallis_dekrebsliga_wallis_frkrebsliga_zentralschweizkrebsliga_zuerichkrebsliga_zug
Krebsliga GraubündenÜber uns / KontaktCoronavirusÜber uns / Kontakt

Coronavirus

 

Die Krebsliga ist für ihre Klientinnen und Klienten auch in dieser für uns alle aussergewöhnlichen und schwierigen Zeit da - für ihre Fragen, Sorgen und Ängste.

Physische Beratungen sind unter Berücksichtigung der Schutzmassnahmen und nach Voranmeldung möglich.

Sie erreichen uns unter den bekannten Telefonnummern (z.B. 081 300 50 90) und/oder Mail-Adressen (z.B. info@krebsliga-gr.ch).


So schützen sich Krebsbetroffene:

  • Meiden Sie öffentliche Verkehrsmittel.
  • Kaufen Sie ausserhalb der Stosszeiten ein. Oder lassen Sie eine Freundin oder einen Nachbarn für Sie einkaufen.
  • Meiden Sie Orte mit vielen Menschen.
  • Vermeiden Sie unnötige geschäftliche und private Treffen.
  • Vermeiden Sie Kontakte mit erkrankten Personen.
  • Bleiben Sie zu Hause, wenn Sie Atembeschwerden, Husten oder Fieber haben. Wenn Sie Ihren Arzt oder andere Gesundheitsfachpersonen anrufen, sagen Sie, dass Sie im Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus anrufen und ein erhöhtes Krankheitsrisiko haben. Beschreiben Sie Ihre Symptome.
  • Fragen und Antworten

 

Hygienemassnahmen einhalten

Derzeit gibt es kaum Informationen aus Fallberichten, wie Krebspatientinnen und Krebspatienten auf einen Kontakt mit dem Virus reagieren. Dennoch ist davon auszugehen, dass Menschen, deren Immunsystem geschwächt ist, schneller und möglicherweise auch schwerer erkranken als Gesunde. Krebspatienten, die eine das Immunsystem schwächende Therapie erhalten oder aufgrund ihrer Krebserkrankung immungeschwächt sind, sollten daher die empfohlenen Schutzmassnahmen hinsichtlich des Coronavirus (Covid-19) beachten.

 

Aktuelle Lage

Wir beschäftigen uns laufend mit der aktuellen Lage und orientieren uns an den Empfehlungen des Bundes. Die Krebsliga gibt keine eigenen Empfehlungen heraus, sondern hält sich an diejenigen des Kantons und des BAG, die fortlaufend der aktuellen Lage angepasst werden. Wir empfehlen daher die regelmässige Konsultation der entsprechenden Webseiten des Gesundheitsamtes des Kantons Graubünden und des Bundesamtes für Gesundheit (BAG).

 

Halten Sie sich unbedingt an die Vorgaben des BAG «So schützen Sie sich»:

  • Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Räumen und wenn Abstandhalten nicht möglich ist.
  • Verzicht auf Hände schütteln.
  • Mehrmals täglich lüften.
  • Gründlich Hände waschen (mindestens 30 Sekunden lang mit Seife und idealerweise mit warmem Wasser)
  • Ins Taschentuch oder Armbeuge husten und niesen. Taschentuch nach Gebrauch in einen geschlossenen Abfalleimer werfen
  • Bei Fieber und Husten zu Hause bleiben und möglichst den Kontakt zu anderen Personen vermeiden.
  • Nur nach telefonischer Anmeldung Arztpraxen oder Notfallstation aufsuchen.

 

Weiterführende Links und Telefonnummern

8 hilfreiche Tipps für seelische Gesundheit in Zeiten des Corona-Virus

von Mental Health Europe

Das Coronavirus betrifft in erster Linie den Körper – aber wer laufend die Nachrichten verfolgt, dazu angehalten ist, soziale Kontakte zu minimieren oder gar in häusliche Quarantäne zu gehen, dem kann das auch aufs Gemüt schlagen. Hier finden Sie 8 Tipps von Mental Health Europe, wie man jetzt auf seine seelische Gesundheit achten kann. Das Original auf Englisch mit vielen nützlichen Links finden Sie unter www.mhe-sme.org/covid-19/

1. Beschaffen Sie sich Informationen aus vertrauenswürdigen Quellen.

Beschränken Sie sich selbst darauf, nur Informationen aus Quellen wie der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Europäischen Kommission oder verlässlichen nationalen Organisationen (Bundesamt für Gesundheit, BAG) zu beziehen. Vertrauen Sie auf diese glaubwürdigen Informationsquellen und nicht auf solche, die durch Fehlinformationen Angst und Panik schüren.

2. Setzen Sie sich selbst ein Limit bei COVID-19-Nachrichten.

Versuchen Sie, exzessive Mediennutzung zu vermeiden. Ständiges Warten auf Neuigkeiten und das ständige Neuladen des Social-Media-Feeds können Sorgen verstärken. Überlegen Sie, ob Sie nicht vielleicht Benachrichtigungen auf dem Handy ausschalten und eine bewusste „Nachrichten-Pause“ einlegen.

Sich beim Lesen, Hören und Ansehen von Nachrichten ein Limit zu setzen ermöglicht es Ihnen, sich stattdessen auf den Alltag zu konzentrieren und auf die Lebensbereiche, die sie selbst beeinflussen können. So vermeiden Sie Gedankenspiele wie „was wäre, wenn…“. Die WHO empfiehlt, sich hauptsächlich dann an (ausschließlich faktische) Informationen zu halten, wenn es um praktische Schritte der Vorbereitung und des Schutzes von Ihnen selbst und anderen geht.

3. Passen Sie auf sich auf!

Selbstfürsorge bedeutet in Zeiten des Corona-Virus, sich auf das zu konzentrieren, was man selbst in der Hand hat und kontrollieren kann (z.B. angemessene Hygiene) statt auf das, was man nicht beeinflussen kann (z.B. das Virus zu stoppen).

Leben Sie Ihren Alltag und Ihre Routinen wo es geht: Essen Sie gesund, schlafen Sie genug, machen Sie Dinge, die Sie genießen. Überlegen Sie, eine neue tägliche Routine entwickeln, die ihre seelische Gesundheit und eine positive Einstellung in den Mittelpunkt stellt. Aktivitäten wie ein Spaziergang, Meditation oder Fitness können Ihnen helfen, sich zu entspannen und werden sich positiv auf Ihre Gedanken und Gefühle auswirken. Die Mental Health Foundation empfiehlt beispielsweise, auch Chancen in der Situation zu sehen – z.B. dass man endlich mal wieder genug schläft.

4. Halten Sie Kontakt und unterstützen Sie die Menschen in Ihrem Umfeld.

Mit Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben, kann Stress reduzieren. Mit ihnen über Sorgen und Gefühle zu sprechen hilft womöglich, mit den Herausforderungen der Krise besser umzugehen. Wer Unterstützung und Fürsorge erfährt, dem gibt das ein Gefühl von Sicherheit. Anderen Hilfebedürftigen zu helfen und mit jemandem Kontakt aufzunehmen, der sich vielleicht alleine fühlt oder sorgt, hilft sowohl dem, der unterstützt wird, wie auch dem Unterstützenden.

Viele Menschen fragen sich auch, was sie im Quarantänefall tun würden. Auch wenn die Vorstellung von Selbst-Quarantäne erschrecken mag, behalten Sie im Hinterkopf, dass es nur eine temporäre Massnahme ist und dass es viele digitale Möglichkeiten gibt, regelmäßig mit anderen Kontakt aufzunehmen.

5. Bleiben Sie hoffnungsvoll und denken Sie positiv.

Versuchen Sie, sich auf die positiven Dinge im Leben zu konzentrieren. Die WHO empfiehlt, gezielt nach Informationsquellen zu suchen, die positive Nachrichten von Menschen aus der Region verbreiten, die an COVID-19 erkrankt waren und wieder genesen sind. Oder Geschichten von Menschen, die eine geliebte Person im Genesungsprozess begleitet haben und bereit sind, ihre Erfahrungen zu teilen.

6. Erkennen Sie Ihre Gefühle an.

Es ist ganz normal, in der derzeitigen Situation große emotionale Reaktionen zu zeigen, sei es sich überwältigt zu fühlen, gestresst, ängstlich oder traurig. Erlauben Sie sich diese Gefühle, nehmen Sie sie wahr und drücken Sie sie aus, z.B. in dem Sie sie im Tagebuch festhalten, mit anderen darüber sprechen, sie kreativ verarbeiten oder meditieren.

7. Nehmen Sie sich Zeit, mit ihren Kindern über die Situation zu sprechen.

Auch Kinder brauchen Hilfe im Umgang mit Stress und Schutz vor der Corona-Hysterie. Beantworten Sie ihre Fragen und erklären Sie Fakten über das Virus, die für Kinder verständlich sind. Reagieren Sie unterstützend, haben Sie ein offenes Ohr für die Sorgen der Kinder und geben Sie Ihnen eine Extraportion Zuneigung, Aufmerksamkeit und Unterstützung. Zeigen Sie den Kindern, dass sie in Sicherheit sind aber auch, dass es ok ist, traurig zu sein. Zeigen Sie ihnen, wie Sie selbst positiv mit Stress umgehen, damit sie von Ihnen lernen können.

8. Holen Sie sich professionelle Unterstützung.

Befolgen Sie Schutz- und Präventionsempfehlungen der Profis aus dem Gesundheitswesen (sieh aufgeführte Links auf unserer Webseite). Wenn all das nichts hilft, überlegen Sie, sich uns zu kontaktieren. Die Fachpersonen der Krebsliga Graubünden bieten ihre Beratung aktuell telefonisch oder via Videotelefonie (Zoom und Skype) an und sind gerne für Sie da.

 

Es gibt viele Möglichkeiten, die Ängste vor dem Virus in den Griff zu bekommen, die eigene seelische Gesundheit und die von Freunden und Familie zu schützen und zu pflegen. Denken Sie daran: Diese Pandemie wird vorbeigehen und es gibt immer Hilfsangebote. Eine proaktive Einstellung kann helfen, Ihre seelische Gesundheit in Zeiten großer Unsicherheit zu schützen.